Constancy Cup

Der Constancy-Cup ist eine Rennserie, in deren Zentrum andere Renn-Modi wie Gleichmäßigkeitsfahren oder Shoot-Out stehen.

Gefahren wird mit Fahrzeugen aus den Clubserien, d.h. entweder Mini-Z, Porsche RSR, GT/E 1:32 oder WWS Indycars. Es gelten die dort jeweils gültigen Reglements, allerdings werden keine Motoren ausgegeben, sondern es wird mit eigenen Motoren gefahren. Die eigenen Motoren müssen baugleich mit den Motoren des jeweiligen Reglements sein. Die eigenen Motoren müssen zudem ungeöffnet und unverändert sein, das Ritzel ist frei wählbar.

Eine Veranstaltung besteht immer aus zwei Rennen, die sich als Kombination aus verschiedenen Rennmodi und -längen ergeben.

Es gibt folgende Rennmodi:

Shoot-Out.

Gefahren werden alle Spuren. Wer rausfliegt – egal aus welchem Grund – wird in dem Stint nicht mehr eingesetzt. Er ist erst beim nächsten Stint wieder dabei und wird zu Beginn des nächsten Stints auf der nächsten zu fahrenden Spur an der Stelle wieder eingesetzt, an der er abgeflogen ist. Gewertet wird nach den gefahrenen Runden über alle Spuren, wer die meisten hat gewinnt.

Gleichmäßigkeitsrennen

Gefahren werden alle Spuren. Pro Spur werden dann über alle Runden die fünf aufeinanderfolgenden Runden mit den kleinsten Abweichungen zu ihrem Durchschnitt ermittelt. Dabei wird die langsamste der fünf Runden gestrichen (um eine Chaos-Runde oder einen Abflug auszugleichen). Für jede Tausendstel-Sekunde gibt es einen Minuspunkt. Gewonnen hat der Fahrer, welcher über alle 6 Spuren die wenigsten Minuspunkte hat. Hier werden die Autos auch wieder eingesetzt, wenn diese aus der Spur geflogen sind.

Um ein realistisches Renngefühl zu geben, wird in den Rennmodi von der Rennleitung nur bei sehr schweren Zwischenfällen der Bahnstrom abgeschaltet. Als schwere Zwischenfälle gelten beim Gleichmäßigkeitsrennen das Verlassen der Fahrbahn durch ein Fahrzeug (beim Sprintrennen egal, da es ohnehin nicht mehr eingesetzt wird) sowie Unfälle mit mehr als zwei Fahrzeugen in allen Rennmodi.

Je nach Stintlängen wird zwischen einem Sprint- und einem Hauptrennen unterschieden.

Beim Sprintrennen ist wird 2 Minuten pro Spur gefahren, beim Hauptrennen 4 Minuten.

Ein Rennen des Constancy-Cup besteht immer aus einem Sprint- und dann einem Hauptrennen. Ein Qualifying ist nicht vorgesehen, die Gruppeneinteilung für das Sprintrennen wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Jeder Fahrer zieht ein Los aus dem sich seine Gruppenzugehörigkeit ergibt. Das Ergebnis des Sprintrennens ist dann die Startaufstellung für das Hauptrennen.

Das Ergebnis des Sprintrennens zählt 30 % zum Gesamtergebnis, das Hauptrennen 70 %. Es werden Punkte wie bei den Serienrennen vergeben. Bei Punktgleichheit von zwei Teilnehmern ist der Fahrer vorne, der beim Hauptrennen besser war. Waren die Fahrer hier genau gleich, derjenige, der beim Sprintrennen besser war. Waren die Fahrer auch da gleich, derjenige mit den wenigsten Minuspunkten bei der Gleichmäßigkeitsprüfung in einem Stint. Ist auch diese gleich, ist der vorne, der beim Shoot-Out die schnellerer Runde gefahren hat. Ist auch diese gleich, entscheidet das Los, wer vorne ist.

Aus den Rennen des Constancy Cup wird dann der Fahrer mit den meisten Punkten ermittelt, er ist „Mr. Constancy SPF“ des Jahres. Die Plätze 1 – 3 im Gesamtergebnis erhalten bei der Jahresabschlussfeier einen Pokal, alle anderen einen Ehrenpreis.

Aufgrund der geringen Anzahl von Rennen gibt es beim Constancy Cup keine Streichergebnisse.

Sollte es einem Teilnehmer beim Gleichmäßigkeitsrennen gelingen, in einem Stint 0 Minuspunkte zu erreichen, erhält er einen Sachpreis.

Das Reglement und die Renn-Modi werden in der Fahrerbesprechung auch noch einmal genau erklärt oder können hier heruntergeladen werden.